Diese Studie untersucht die Rolle der räumlichen Vernetzung in Lernumgebungen und deren Einfluss auf das soziale Engagement, mit besonderem Fokus auf die Wahrnehmungen von Lehrern, Schülern und Architekten im Hinblick auf ein kollaboratives Designmodell. Mithilfe eines multimethodischen Ansatzes, der Fallstudienanalyse und die Space-Syntax-Methodik kombiniert, erforscht die Forschung, wie räumliche Anordnungen soziale Interaktionen und Engagement beeinflussen.
Zehn Fokusgruppen bestehend aus Lehrern, Schülern und Architekten identifizierten Schlüsselflächen, die soziale Verbindungen und Zusammenarbeit fördern. Der vorgeschlagene Entwurf weicht von einer traditionellen hierarchischen Struktur ab und setzt auf ein flexibleres Layout, bei dem Klassenräume um einen zentralen Gemeinschaftsraum herum angeordnet sind, um soziale Interaktion zu fördern.
Die Datenanalyse, durchgeführt mittels strukturierter Codierung mit Atlas-ti und Space Syntax-Werkzeugen wie Convex Map und Axial Line Analysis, identifizierte Themen wie räumliche Vielfalt, Anpassungsfähigkeit, Transparenz sowie das Gleichgewicht zwischen offenen und konzentrierten Räumen.
Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung anpassungsfähiger, multifunktionaler Räume und den Bedarf an Bereichen, die sowohl soziale Interaktion als auch Privatsphäre ermöglichen. Die Studie liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie räumliche Konfigurationen Zusammenarbeit und Engagement in Bildungseinrichtungen fördern können.